Zeitraum

2021

Leistungen

Die Erarbeitung von Sanierungsvorschlägen für dieses Gebäudes, das in den 50er Jahren erbaut wurde, stellte eine faszinierende Aufgabe dar.

Seine Indus­trie­ar­chi­tektur aus Stahl­beton und Klinker mit großen Fens­ter­flä­chen in klein­tei­liger Unter­glie­de­rung besticht durch seine hori­zontal gerich­tete gerad­li­nige Geome­trie. Das 115 Meter lange Produk­ti­ons­ge­bäude besitzt ein durch­dachtes Raster bezüg­lich seiner Tragstruktur.

Beson­dere Aufmerk­sam­keit gilt der Beton­sa­nie­rung der Stahlbetonbauteile,
der Erneue­rung der Fenster und der Sanie­rung der Dachflächen.
Die Bestand­fenster sind noch original mit Beton­rahmen versehen, welche jedoch große Mängel bezüg­lich der Dich­tig­keit und wärme­däm­menden Anfor­de­rungen aufweisen.

Bei diesem Projekt habe ich in enger Zusam­men­ar­beit mit einem Trag­werks­planer inner­halb einer Arbeits­ge­mein­schaft gearbeitet.
Unsere Sanie­rungs­vor­schläge wurden durch die inten­sive Durch­sicht umfang­rei­chen Archiv­ma­te­rials zum Gebäude unter­stützt, wodurch wir fundierte Lösungen für die Sanie­rung entwi­ckeln konnten.

Die Mängel wurden bild­lich und text­lich in einer umfas­senden Bauzu­stands­do­ku­men­ta­tion erfasst. Mit einer präzisen Mengen­er­mitt­lung wurde eine Kosten­schät­zung für die Sanie­rungs­maß­nahmen durch­ge­führt. Darüber hinaus haben wir ziel­ge­rich­tete Vorschläge für effi­zi­ente Sanie­rungs­ab­schnitte erar­beitet, um den Erhalt des Gebäudes zu gewähr­leisten und damit den Produk­ti­ons­standort zu sichern.

Die beson­dere Heraus­for­de­rung besteht darin, die Sanie­rung des Gebäudes inmitten des laufenden Betriebs zu reali­sieren, wobei eine reibungs­lose Koor­di­na­tion und Mini­mie­rung von Störungen im Fokus stehen.